Was haben die U-Bahn in Köln und die CO-Pipeline gemeinsam? Pfusch beim Bau!

Die beiden CDU-Landtagsabgeordneten aus dem S√ľden des Kreises Mettmann – Hans-Dieter Clauser und Harald Giebels – sind entsetzt √ľber das Bekanntwerden des neuesten Pfusches beim Bau der Kohlenmonoxid-Pipeline durch die Firma Bayer! Heute wurde bekannt, dass Bayer unter Versto√ü gegen den Planfeststellungsbeschluss nicht genehmigte Stahlsorten verbaut hat.

‚ÄěDas Verhalten von Bayer ist unertr√§glich‚Äú, so die Abgeordneten unisono. ‚ÄěZum wiederholten Mal zeigen die Verantwortlichen von Bayer, dass ihnen die Sicherheit der Menschen v√∂llig egal ist‚Äú, so Giebels und Clauser. Wieder einmal zeige sich, dass Bayer an der Sicherheit spart und beim Bau pfuscht. Nachdem schmalere Geogridmatten verwendet wurden, die Kampfmitteluntersuchung unterlassen wurde und von der genehmigten Trassenf√ľhrung abgewichen, kommt nun durch die Bezirksregierung ans Tagesicht, dass nicht genehmigte Stahlsorten verbaut wurden.

Dieser erneute Vertrauensbruch zeige, dass Bayer einfach nicht in der Lage sei, ein so hochsensibles Bauvorhaben m√§ngelfrei durchzuf√ľhren. ‚ÄěEs ist ein Skandal √§hnlich wie beim U-Bahnbau in K√∂ln. Der Pfusch f√ľhrt zu unkalkulierbaren Sicherheitsrisiken f√ľr die Menschen entlang der Trasse.‚Äú, erkl√§ren die CDU-Abgeordneten.

Auch in der Anh√∂rung im Ausschuss f√ľr Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz am 24.02.2010 habe Bayer mit einer Arroganz aufgewartet, die ihresgleichen sucht. Hans-Dieter Clauser und Harald Giebels: ‚ÄěWir sagen noch einmal ganz deutlich: √ľber 105.000 Menschen sind keine kleine, lokale Gruppe und wir fordern Bayer erneut auf, von der CO-Pipeline endg√ľltig Abstand zu nehmen!‚Äú