Spricht die Langenfelder SPD noch mit einer Stimme?

Gro√üe Zweifel an der Glaubw√ľrdigkeit der Langenfelder SPD besch√§ftigen die CDU Langenfeld nach der Abstimmung zu einer Resolution gegen die Zwangsabgabe des Landes f√ľr Kommunen in NRW in der Kreistags-Sitzung vom vergangenen Montag, die gemeinsam von CDU und FDP-Kreistagsfraktion formuliert und eingebracht worden war.

‚ÄěNeben den zu erwartenden Gegenstimmen aus den Reihen der Gr√ľnen und der Linken haben auch die beiden Langenfelder SPD-Kreistagsabgeordneten Schulte und Bosbach gegen die Resolution gestimmt‚Äú, berichtet Rolf Kramer, Kreistagsabgeordneter der CDU Langenfeld.

Dieses Verhalten wundert die CDU-Fraktion und auch B√ľrgermeister Frank Schneider, die doch noch vor einer Woche Zeuge im Langenfelder Stadtrat waren, als die SPD f√ľr die von der FDP beantragte und letztlich beschlossene Resolution zum selben Thema stimmte.

‚ÄěEntweder ist sich die SPD intern uneins √ľber die Haltung zu der Zwangsabgabe, die Langenfeld in den n√§chsten sieben Jahren mit 42 Millionen Euro in den finanziellen Ruin zu treiben droht, oder sie haben im begonnenen Langenfelder Wahlkampf sprichw√∂rtlich ‚ÄöKreide gefressen‚Äô und zeigen im Kreistag ihr wahres Gesicht‚Äú, fragt der B√ľrgermeister nach einer klaren Standortbestimmung der SPD.

‚ÄěIm Stadtrat einer Resolution im Sinne der Langenfelderinnen und Langenfelder zuzustimmen und im Kreistag eine solche abzulehnen steht f√ľr mich jedenfalls nicht f√ľr eine klare Linie innerhalb einer Partei und riecht f√ľr mich pers√∂nlich zumindest verd√§chtig nach Populismus in den Reihen der SPD‚Äú, erg√§nzt Frank Schneider.