Schluss mit dem rotgrĂŒnen Gemurkse!

Die CDU-Fraktion Langenfeld fordert die Landesregierung NRW auf, sich nicht weiter aus der Verantwortung zu stehlen, sondern noch dieses Jahr eine verlĂ€ssliche Gesetzesgrundlage fĂŒr die Inklusion zu schaffen.

WĂ€hrend nĂ€mlich die Eltern mit ihren Kindern mit besonderem Förderbedarf zu recht vor den Toren der Regelschulen stehen und die Inklusion schon lĂ€ngst auf dem „kalten“ Wege und ungeregelt lĂ€uft, drĂŒckt sich die Landesregierung mit der Verschiebung des Inklusionsgesetzes ein weiteres Jahr um konkrete Regelungen und Vorgaben und ebenso um finanzielle UnterstĂŒtzung fĂŒr die zusĂ€tzlichen Aufgaben und notwendigen Bauten.

Nicht nur das. Die Ministerin behauptet sogar, dass Kommunen erst einmal nachweisen mĂŒssten, dass ihnen mit der Inklusion zusĂ€tzliche Kosten entstĂŒnden.

Nun, hier können wir der Ministerin Nachhilfe geben:

Mit der Aufgabenerweiterung der Regelschulen ergeben sich finanzielle Mehrlasten durch

Mehrkosten im Personalbereich durch Integrationshelfer

Erweiterung der Angebote im OGATA-Bereich (wenn inklusive Beschulung, dann ist auch inklusive OGATA erforderlich)

Mehr Ressourcen fĂŒr Qualifizierung der fĂŒr die neuen Aufgaben nicht ausreichend vorbereiteten und ausgebildeten LehrkrĂ€fte

ZusĂ€tzliche Ausgaben fĂŒr die Anschaffung inklusionsgeeigneter Lehr- und Lernmittel

Erhebliche zusĂ€tzliche GebĂ€udeinvestitionen zur ErtĂŒchtigung der SchulgebĂ€ude wie z.B. zur Schaffung von Barrierefreiheit.

Das erfordert Ausstattung mit:

Rampen zur Überwindung kleinerer Höhenunterschiede

Einbau von einem oder mehreren AufzĂŒgen

Einbau von Behinderten-Toiletten

Einbau von Duschmöglichkeiten fĂŒr Behinderte in Sporthallen

SportgerĂ€te fĂŒr Behinderte

automatische TĂŒröffner

„Wer Inklusion wirklich will, der muss auch dafĂŒr sorgen, dass die QualitĂ€t des Unterrichtes in den Schulen stimmt und zwar fĂŒr die SchĂŒler mit besonderem Förderbedarf genauso wie fĂŒr die RegelschĂŒler. Da darf es keine Abstriche geben. Inklusion muss ohne Wurschtelei seitens der Landesregierung vernĂŒnftig organisiert werden“, verdeutlicht CDU-Fraktionschef JĂŒrgen BrĂŒne.

Wir fordern die Ministerin Löhrmann daher laut und deutlich auf:

Das Inklusionsgesetz muss jetzt auf den Tisch ohne weiteres Gemurkse.

Schaffen Sie Klarheit, unterstĂŒtzen Sie die Lehrer bei ihren erweiterten Aufgaben und sorgen Sie fĂŒr die notwendige finanzielle Ausstattung! Erhalten Sie die QualitĂ€t des Unterrichts – fĂŒr alle Kinder!