Bundesministerin Ilse Aigner zu Gast in Hilden

Am 18.04.2012 war die Bundesministerin f├╝r Ern├Ąhrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz zu Gast im Alten B├╝rgerhaus in Hilden. Der Saal war fast bis auf den letzten Platz gef├╝llt, als der Vorsitzende der CDU Hilden, J├Ârg Brandenburg, neben der Bundesministerin auch die Bundestagsabgeordnete Michaela Noll und den Landtagskandidaten Hans-Dieter Clauser begr├╝├čte.

Nach einigen einleitenden Worten durch J├Ârg Brandenburg machte Hans-Dieter Clauser klar, warum ein Politikwechsel in Nordrhein-Westfalen dringend notwendig ist. Die CDU habe w├Ąhrend ihrer Regierungszeit in NRW gezeigt, dass Haushaltskonsolidierung ohne tiefgreifende Einschnitte m├Âglich sei. Rot-Gr├╝n unter Frau Kraft hingegen erkl├Ąre Schuldenmachen trotz Rekordeinnahmen zum politischen Ziel. Zudem haben insbesondere die Gr├╝nen und ihr Umweltminister Remmel klaren Wahlbetrug begangen, indem sie sich nicht wie im Wahlkampf versprochen gegen die CO-Pipeline eingesetzt habe. Clauser: ÔÇ×Seit Jahren stehe an der Seite der Pipeline-Gegner und dabei bleibt es auch. Durch mein Abstimmungsverhalten im Landtag habe ich dies immer wieder unterstrichen. 2010 hat der gr├╝ne Landtagskandidat und heutige Umweltminister Remmel die W├Ąhler in Sachen CO Pipeline get├Ąuscht. Er wollte die Pipeline endg├╝ltig stoppen. Fakt ist, der gr├╝ne Umweltminister ist in dieser Sache abgetaucht und kommt noch nicht einmal seiner gesetzlichen Pflicht zur ├ťberpr├╝fung des Rohrleitungsgesetzes nach. Er hat sein Wort gebrochen.ÔÇť

Mit einem ebenso interessanten wie auch unterhaltsamen Vortrag informierte Bundesministerin Ilse Aigner ├╝ber die aktuelle Arbeit ihres Hauses. Das Thema Lebensmittel lag ihr besonders am Herzen. Es k├Ânne nicht sein, das in Deutschland durchschnittlich 82 kg Lebensmittel pro Jahr und pro Person in den M├╝ll wanderten, betonte Frau Aigner und forderte ein Umdenken. ÔÇ×Unser Verhalten hat nicht nur Einfluss auf uns selbst, sondern auch auf die Lebensmittelpreise in der ganzen Welt. Ich appelliere daran, sich dieser Verantwortung bewusst zu werdenÔÇť, so die Bundesministerin. Au├čerdem informierte sie ├╝ber Lebensmittelkennzeichnung, Agrarpolitik und Verbraucherschutz. Die diskussionsfreudigen G├Ąste bedankten sich mit gro├čem Beifall. Die Verabschiedung f├╝r ihre Bundestagskollegin ├╝bernahm Michaela Noll MdB. Im Anschluss mischte sich Frau Aigner unter die Besucher, um bei K├Ąse und Wein von Hildener Einzelh├Ąndlern in lockerer Atmosph├Ąre noch die ein oder andere Frage zu beantworten.